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Schuldistanz überwinden: Hypnose für Kinder in Berlin

Schuldistanz (auch Schulverweigerung, Schulvermeidung oder Schulabsentismus genannt) betrifft schätzungsweise 5-10% aller Schüler in Deutschland. Laut Christliches Jugenddorfwerk Deutschland sind das bundesweit etwa 70.000 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig der Schule fernbleiben. In Berlin, wo der Leistungsdruck durch den frühen Gymnasium-Übergang besonders hoch ist, ist Schuldistanz ein wachsendes Problem.


Aus der langjährigen Arbeit mit betroffenen Kindern zeigt sich: Hypnose kann einen wirksamen Zugang schaffen, um die tieferliegenden Ursachen – sei es Schulangst, Überforderung, Mobbing oder familiäre Probleme – im Unterbewusstsein aufzulösen. In der Praxis entwickeln sich häufig innerhalb von etwa 5-8 Sitzungen spürbare Verbesserungen. Die allermeisten Kinder finden schrittweise wieder zu regelmäßigem Schulbesuch zurück.


Als Mutter von drei Kindern und Hypnosetherapeutin mit über 1000 durchgeführten Sitzungen habe ich unzählige Kinder dabei begleitet, von Schuldistanz zurück in ein erfolgreiches Schulleben zu finden. Auch mit Unterstützung meines Therapiehundes Carlos, der den Kindern hilft, sich zu entspannen und zu öffnen.


Wenn Schuldistanz länger anhält oder mit starken Ängsten verbunden ist, kann eine Kinderhypnose in Berlin helfen, die zugrunde liegenden emotionalen Blockaden sanft zu lösen.

Was ist Schuldistanz?

Schuldistanz beschreibt das regelmäßige und problematische Fernbleiben von Kindern und Jugendlichen vom Schulunterricht. Anders als gelegentliches Schulschwänzen ist Schuldistanz ein ernsthaftes Problem mit tieferliegenden psychischen, familiären oder sozialen Ursachen.


Die verschiedenen Begriffe verstehen


In der Fachliteratur und im Alltag werden verschiedene Begriffe verwendet:


  • Schuldistanz ist der Oberbegriff für alle Formen des problematischen Fernbleibens von der Schule.

  • Schulverweigerung bezeichnet das aktive, bewusste Fernbleiben – das Kind entscheidet sich gegen den Schulbesuch.

  • Schulvermeidung ist ein weiterer häufig verwendeter Begriff, der betont, dass Kinder die Schule nicht aus Trotz meiden, sondern aus innerer Not. Dieser Begriff unterstreicht die emotionale Komponente: Das Kind vermeidet die Schule, weil es sich dort nicht sicher oder nicht in der Lage fühlt, den Anforderungen gerecht zu werden.

  • Schulabsentismus ist der medizinische Fachbegriff und umfasst sowohl entschuldigtes als auch unentschuldigtes Fehlen.

  • Schulschwänzen beschreibt das gelegentliche, unentschuldigte Fernbleiben ohne tiefere Problematik – oft aus Langeweile oder Peer-Druck.

  • Schulangst ist eine spezifische Form, bei der Angst VOR der Schule das Hauptproblem ist. Oft entwickelt sich aus unbehandelter Schulangst eine Schuldistanz. [Mehr über Schulangst erfährst du in unserem ausführlichen Artikel.]


Erschreckende Zahlen aus Deutschland


Die Statistiken sind alarmierend: Etwa 70.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland bleiben regelmäßig der Schule fern. Das entspricht 5-10% aller Schulpflichtigen. Jungen und Mädchen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei sich die Ursachen und das Verhalten oft unterscheiden.


In Berlin ist die Problematik besonders ausgeprägt. Der frühe Übergang auf das Gymnasium nach der 4. oder 6. Klasse, der enorme Leistungsdruck und die soziale Diversität der Stadt führen zu erhöhten Zahlen von Schuldistanz.


Die drei Formen von Schuldistanz


  • Aktive Schulverweigerung: Das Kind bleibt bewusst zu Hause, verlässt vielleicht noch das Haus, kommt aber nie in der Schule an. Es gibt oft klare Gründe wie Angst, Mobbing oder Überforderung.

  • Passive Schulverweigerung: Das Kind ist körperlich in der Schule anwesend, verweigert aber die Teilnahme am Unterricht. Es sitzt stumm da, macht nicht mit, stört möglicherweise oder schläft. Diese Form wird oft erst spät erkannt.

  • Elternbedingte Schuldistanz: Die Eltern halten das Kind bewusst oder unbewusst von der Schule fern – aus Überbehütung, religiösen Gründen, oder weil sie das Kind als emotionale Stütze brauchen.


Schuldistanz erkennen: Warnzeichen bei Kindern

Schuldistanz entwickelt sich selten von heute auf morgen. Meist gibt es eine schleichende Entwicklung mit klaren Warnzeichen. Je früher diese erkannt werden, desto leichter ist die Behandlung.


Frühe Warnzeichen


In dieser Phase zeigt das Kind erste Anzeichen von Problemen mit der Schule:


  • Häufige körperliche Beschwerden am Morgen: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit – aber auffällig: Diese Symptome verschwinden oft am Wochenende oder in den Ferien. Das ist ein klassisches Zeichen für psychosomatische Beschwerden.

  • "Ich will nicht zur Schule" wird häufiger geäußert. Während alle Kinder mal keine Lust auf Schule haben, wird bei Schuldistanz-Gefährdeten diese Aussage zur täglichen Routine.

  • Trödeln am Morgen: Das Kind zieht sich extrem langsam an, findet immer wieder Gründe, warum es noch nicht gehen kann, "vergisst" wichtige Sachen.

  • Häufiges Vergessen: Hausaufgaben, Sportzeug, unterschriebene Elternbriefe – das Kind "vergisst" systematisch schulbezogene Dinge.

  • Negative Äußerungen: "Die Schule ist doof", "Der Lehrer ist gemein", "Niemand mag mich dort" – das Kind spricht zunehmend negativ über alles, was mit Schule zu tun hat.


Fortgeschrittene Symptome


In dieser Phase wird das Fernbleiben regelmäßiger:


  • Regelmäßiges Fehlen: Das Kind fehlt 1-2 Tage pro Woche, oft montags oder freitags. Jedes Mal gibt es eine Entschuldigung – mal ist das Kind "krank", mal gibt es andere Gründe.

  • Erfundene Krankheiten: Das Kind klagt über Symptome, die nicht objektiv nachweisbar sind. Manche Kinder werden dabei sehr kreativ und überzeugend.

  • Eltern schreiben Entschuldigungen für nicht-existente Erkrankungen. Oft aus Mitleid oder weil sie nicht wissen, wie sie anders helfen können. Dies verstärkt das Problem.

  • Vermeidung von Schulgesprächen: Fragt man das Kind, wie es in der Schule war, kommt nur "gut" oder "weiß nicht". Das Kind blockt ab, will nicht darüber reden.

  • Rückzug von Freunden: Das Kind zieht sich auch im privaten Bereich zurück, will keine Klassenkameraden mehr treffen.

  • Schulleistungen lassen nach: Durch das häufige Fehlen entstehen Lücken, die Noten werden schlechter, was die Situation weiter verschärft.


Alarmsignale (manifeste Schuldistanz)


In dieser Phase ist professionelle Hilfe dringend nötig:


  • Wochenlanger Schulabsentismus: Das Kind geht über Wochen oder sogar Monate nicht mehr zur Schule.

  • Kind verlässt Haus, kommt aber nicht an: Das Kind tut so, als würde es zur Schule gehen, verbringt aber die Zeit woanders.

  • Aggressive Reaktionen auf Schulthema: Jeder Versuch, über Schule zu sprechen, führt zu Wutausbrüchen, Weinen oder komplettem Rückzug.

  • Schulleistungen brechen komplett ein: Durch die massive Abwesenheit ist kein schulischer Erfolg mehr möglich.

  • Angstzustände, Panikattacken: Schon der Gedanke an Schule löst massive körperliche Angstreaktionen aus.

  • Soziale Isolation: Das Kind hat keine Freunde mehr, verbringt alle Zeit allein zu Hause.

  • Verlust von Zukunftsperspektive: Das Kind sieht keinen Sinn mehr in Schule oder Ausbildung, plant keine Zukunft.


Psychosomatische Beschwerden


Der Körper drückt aus, was die Seele nicht verarbeiten kann:


  • Bauchschmerzen und Übelkeit – besonders morgens vor der Schule

  • Kopfschmerzen und Migräne – oft ohne organische Ursache

  • Durchfall oder Verstopfung – der Darm reagiert auf Stress

  • Herzrasen und Atemnot – Panikattacken im Zusammenhang mit Schule

  • Schlafstörungen – Einschlafprobleme, Albträume, nächtliches Aufwachen

  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger – gestörtes Essverhalten

  • Erschöpfung und Müdigkeit – trotz ausreichend Schlaf


Ursachen von Schuldistanz: Warum Kinder der Schule fernbleiben

Die Gründe für Schuldistanz sind vielfältig und komplex. Oft spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle. Ein Verständnis der Ursachen ist der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung.


Psychische Ursachen


Schulangst ist eine der häufigsten Ursachen für Schuldistanz. Das Kind entwickelt massive Ängste vor der Schule – sei es vor Prüfungen, vor Versagen, vor Lehrern oder vor der Bewertung durch Mitschüler. Wenn diese Schulangst nicht behandelt wird, entwickelt sich daraus oft eine Schuldistanz: Das Kind vermeidet die Schule, um der Angst zu entgehen. Dieser Vermeidungsmechanismus verstärkt die Angst langfristig. [Lies mehr über Schulangst und ihre Behandlung.]


Soziale Ängste machen es Kindern unmöglich, in der Gruppe zu funktionieren. Die Angst vor Bewertung, vor dem Sprechen vor der Klasse oder vor sozialen Interaktionen wird überwältigend.


Depression bei Kindern und Jugendlichen äußert sich oft anders als bei Erwachsenen – unter anderem durch Schuldistanz. Das Kind hat keine Energie, keine Motivation, sieht keinen Sinn im Schulbesuch.


Überforderung entsteht, wenn die schulischen Anforderungen die Fähigkeiten des Kindes übersteigen. In Berlin ist dies besonders beim Gymnasium-Übergang ein Problem. Kinder, die auf das Gymnasium gewechselt haben, aber dem Tempo nicht folgen können, entwickeln oft Schuldistanz.


Schulische Ursachen


Mobbing ist eine der schwersten Belastungen für Kinder. Wenn ein Kind systematisch ausgegrenzt, gedemütigt oder sogar körperlich angegriffen wird, ist der Schulbesuch eine tägliche Qual. Schuldistanz wird dann zum Schutzmechanismus.


Konflikte mit Lehrern können für sensible Kinder traumatisch sein. Eine öffentliche Demütigung, unfaire Behandlung oder das Gefühl, vom Lehrer nicht gemocht zu werden, können Schuldistanz auslösen.


Leistungsdruck in Berlin ist besonders hoch. Der Wettbewerb um Gymnasialplätze, die Erwartungen der Eltern und der Vergleich mit Mitschülern können zu einer unerträglichen Last werden.


Unterforderung bei hochbegabten Kindern führt zu Langeweile und Frustration. Diese Kinder schwänzen oft aus Protest gegen ein System, das sie nicht fordert.


Lernstörungen wie Legasthenie (LRS) oder Dyskalkulie führen zu ständigen Misserfolgserlebnissen. Irgendwann gibt das Kind auf und meidet die Schule, um weitere Demütigungen zu vermeiden.


Familiäre Ursachen


Trennung oder Scheidung der Eltern ist für Kinder eine extreme Belastung. Die emotionale Erschütterung, die Unsicherheit und oft auch Loyalitätskonflikte können zu Schuldistanz führen.


Verlust einer wichtigen Bezugsperson – durch Tod, Auszug oder Krankheit – kann ein Kind so destabilisieren, dass der Schulbesuch unmöglich wird.


Häusliche Probleme wie Gewalt, Sucht oder psychische Erkrankungen eines Elternteils belasten Kinder massiv. Die Schule wird nebensächlich, wenn das Überleben zu Hause im Vordergrund steht.


Überbehütung führt dazu, dass Eltern das Kind bei kleinsten Beschwerden zu Hause behalten. Das Kind lernt: "Ich muss nicht zur Schule, wenn es mir nicht gut geht." Dies kann sich zu echter Schuldistanz entwickeln.


Vernachlässigung bedeutet, dass Eltern sich nicht darum kümmern, ob das Kind zur Schule geht. Ohne elterliche Struktur und Kontrolle entwickeln manche Kinder Schuldistanz.


Soziale Ursachen


Peer-Druck kann in beide Richtungen wirken. In manchen Cliquen ist Schulschwänzen "cool" und gehört zur Gruppenidentität. Kinder schwänzen dann, um dazuzugehören.


Freunde treffen wird als häufigster Grund für gelegentliches Schulschwänzen genannt. Wenn diese Treffen wichtiger werden als Schule, kann sich daraus Schuldistanz entwickeln.


Außerschulische Aktivitäten – ob Computerspiele, Social Media oder andere Hobbys – können so dominant werden, dass die Schule dahinter zurücktritt.


Entwicklungsbedingte Ursachen


Trennungsangst betrifft besonders Grundschulkinder. Die Angst, sich von Mama oder Papa zu trennen, wird überwältigend. Das Kind bleibt zu Hause, um die Bindung aufrechtzuerhalten.


Pubertät und Identitätskrisen bringen massive Veränderungen. Jugendliche hinterfragen alles – auch den Sinn von Schule. In dieser Phase kann Schuldistanz als Form der Rebellion entstehen.


Schulwechsel – von der Grundschule aufs Gymnasium, von einer Schule zur anderen – bedeutet Neuanfang. Manche Kinder bewältigen diesen Übergang nicht und entwickeln Schuldistanz.


Die gute Nachricht: Unabhängig von der Ursache kann Hypnose helfen. Indem wir im Unterbewusstsein arbeiten, finden wir die tieferliegenden Blockaden und lösen sie auf.

Hypnose bei Schuldistanz: Ein unterstützender therapeutischer Ansatz

In der therapeutischen Arbeit mit betroffenen Kindern zeigt sich immer wieder, dass Hypnose für viele Familien einen hilfreichen Zugang darstellen kann. Insbesondere dann, wenn andere Ansätze als wenig wirksam oder sehr belastend erlebt wurden, empfinden Eltern und Kinder Hypnose oft als ergänzende Möglichkeit im Umgang mit Schuldistanz.


Direkter Zugang zur emotionalen Ebene


Bei Schuldistanz liegen die zugrunde liegenden Belastungen häufig auf einer emotionalen Ebene, die Kindern schwer zugänglich ist. Viele Kinder können nicht klar benennen, warum sie nicht zur Schule gehen möchten. Aussagen wie „Ich weiß es nicht“ oder „Ich habe einfach keine Lust“ können Hinweise darauf sein, dass innere Konflikte oder unverarbeitete Erfahrungen eine Rolle spielen. 


Hypnose zielt darauf ab, einen Zustand tiefer Entspannung zu nutzen, in dem Kinder leichter Zugang zu Gefühlen, Erinnerungen und inneren Bildern finden können. In der therapeutischen Begleitung können sich dabei emotionale Zusammenhänge zeigen, die im Alltag oder im Gespräch schwer erreichbar sind.


In diesem geschützten Rahmen wird gemeinsam erkundet, welche Erfahrungen, Gefühle oder Ängste möglicherweise mit der Schuldistanz in Verbindung stehen und wie das Kind diese innerlich erlebt.


Arbeit mit tieferliegenden emotionalen Ursachen


Viele Maßnahmen im schulischen oder familiären Umfeld konzentrieren sich zunächst auf sichtbare Symptome der Schuldistanz. Diese können kurzfristig entlasten, reichen jedoch nicht immer aus, wenn emotionale Belastungen im Hintergrund bestehen bleiben.


In der Hypnose wird daher mit den emotionalen Themen gearbeitet, die sich im therapeutischen Prozess zeigen. Ziel ist es, das Kind dabei zu unterstützen, belastende Erfahrungen anders zu verarbeiten und neue innere Perspektiven zu entwickeln.


Beispiele aus der Praxis können sein:


  • Bei Mobbingerfahrungen: Die therapeutische Arbeit kann helfen, die emotionale Belastung zu reduzieren und das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken.

  • Bei Versagensangst: Es kann erkundet werden, welche Erfahrungen die Angst geprägt haben, und das Kind kann darin unterstützt werden, neue, entlastendere innere Bewertungen zu entwickeln.

  • Bei familiären Spannungen: Das Kind kann dabei begleitet werden, eigene Gefühle besser einzuordnen und innere Abgrenzung sowie Selbststärkung zu erleben.

  • Bei negativen Glaubenssätzen: Belastende innere Überzeugungen können bewusst gemacht und schrittweise relativiert oder verändert werden.


Wahrgenommene Veränderungen im Verlauf der Begleitung


Im Vergleich zu anderen Unterstützungsangeboten wird Hypnose von manchen Familien als zeitlich kompakter erlebt. Während schulpsychologische oder psychotherapeutische Maßnahmen häufig mit längeren Wartezeiten und längeren Behandlungszeiträumen verbunden sind, berichten einige Eltern von frühen Veränderungen im Erleben ihres Kindes.


In der Praxis werden gelegentlich bereits nach wenigen Sitzungen erste positive Entwicklungen beobachtet. Diese können sich zum Beispiel in einer vorsichtigen Annäherung an den Schulalltag, einer Abnahme von Angst oder einer erhöhten emotionalen Stabilität zeigen.


Der therapeutische Ansatz zielt darauf ab, direkt mit den emotionalen Hintergründen zu arbeiten, anstatt ausschließlich auf der Gesprächsebene zu bleiben. Veränderungen entwickeln sich dabei individuell und in unterschiedlichem Tempo.


Viele Familien berichten, dass positive Entwicklungen stabil bleiben können, insbesondere wenn das Umfeld – Familie, Schule und weitere Bezugspersonen – unterstützend eingebunden ist.


Kindgerechter und ressourcenorientierter Ansatz


Kinderhypnose unterscheidet sich deutlich von gängigen Vorstellungen:


  • Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Zustand tiefer Entspannung und innerer Aufmerksamkeit.

  • Das Kind behält jederzeit die Kontrolle und kann die Sitzung aktiv mitgestalten.

  • Die Arbeit erfolgt spielerisch über Fantasiereisen, Bilder und Geschichten, die Kindern einen natürlichen Zugang ermöglichen.

  • Der Therapiehund Carlos begleitet die Sitzungen und kann für viele Kinder zusätzliche Sicherheit und Entspannung schaffen.

  • Statt belastender Problembesprechungen liegt der Fokus auf inneren Bildern, Ressourcen und positiven Erfahrungen.


Viele Kinder empfinden diesen Ansatz als entlastend, da sie ihre Schwierigkeiten nicht immer wieder sprachlich erklären müssen.


Unterstützung von Selbstwert und innerer Stärke


Schuldistanz kann das Selbstwertgefühl von Kindern stark beeinträchtigen. Gefühle von Versagen, Anderssein oder sozialem Rückzug können sich verstärken und den Alltag zusätzlich belasten. In der therapeutischen Begleitung kann Hypnose dazu beitragen, diesen inneren Kreislauf zu verändern. Dabei stehen unter anderem folgende Aspekte im Fokus:


  • Stärkung eines positiven Selbstbildes

  • Förderung von innerer Stabilität und Stressbewältigung

  • Aktivierung vorhandener Ressourcen und Fähigkeiten

  • Entwicklung positiver innerer Zukunftsbilder


Diese inneren Erfahrungen können das Kind dabei unterstützen, neue Motivation und Zuversicht zu entwickeln.


Was den Verlauf positiv beeinflussen kann


Aus der Arbeit mit Kindern und Familien zeigt sich, dass positive Entwicklungen wahrscheinlicher sind, wenn:


  • frühzeitig Unterstützung gesucht wird

  • Eltern und Bezugspersonen den Prozess aktiv begleiten

  • belastende äußere Faktoren (z. B. Mobbing) parallel angegangen werden

  • das Kind selbst bereit ist, sich auf Veränderungen einzulassen


Beobachtungen aus der Praxis:


  • Bei kürzer bestehender Schuldistanz werden häufig frühere Veränderungen wahrgenommen.

  • Bei langjähriger Schuldistanz kann der Prozess mehr Zeit benötigen und zusätzliche Maßnahmen sinnvoll machen.

  • Hypnose kann insbesondere bei der emotionalen Verarbeitung und beim Aufbau innerer Ressourcen unterstützend wirken.


Ablauf der Hypnosetherapie bei Schuldistanz

Viele Eltern fragen sich: Wie genau läuft eine Hypnose-Behandlung bei Schuldistanz ab? Was kann ich erwarten? Hier ein detaillierter Überblick über den Therapieprozess.


Das kostenlose Vorgespräch


Der erste Schritt ist immer ein unverbindliches Vorgespräch – per Telefon oder Video-Call.


In diesem Gespräch:


  • Lernen wir uns kennen: Du, dein Kind, ich 

  • Du schilderst die Situation: Seit wann besteht die Schuldistanz? Wie äußert sie sich? Was wurde bereits versucht?

  • Ich erkläre, wie Hypnose funktioniert – kindgerecht, wenn dein Kind dabei ist

  • Wir klären deine Fragen und Erwartungen

  • Wir besprechen, ob Hypnose der richtige Ansatz für dich ist

  • Bei Passung vereinbaren wir einen Termin für die erste Sitzung


Wichtig: Das Vorgespräch ist kostenlos und völlig unverbindlich. Du entscheidest danach in Ruhe, ob du weitermachen möchtest.


Die Erstsitzung und weitere Begleitung


Begrüßung und Ankommen: Ich nehme mir Zeit, dein Kind kennenzulernen. Carlos, mein Therapiehund,  ist wenn gewünscht dabei – viele Kinder entspannen allein durch seine Anwesenheit. Wir sprechen über neutrale Themen: Hobbys, Lieblingsessen, was dein Kind gerne macht. Es geht darum, dass dein Kind sich wohl und sicher fühlt.


Anamnese: Jetzt sprechen wir über die Schuldistanz – aber ohne Druck. Ich frage dein Kind  wie es die Situation erlebt. Was ist schwierig? Was wünscht es sich? Bei jüngeren Kindern oder wenn das Kind sich nicht öffnen will, spreche ich mehr mit dir als Eltern – aber immer so, dass dein Kind nicht das Gefühl hat, "über es gesprochen" zu werden.


Erklärung der Hypnose: Ich erkläre deinem Kind kindgerecht, was gleich passiert. "Hypnose ist wie Tagträumen" oder "wie kurz vor dem Einschlafen, wenn du noch alles hörst, aber schon ganz entspannt bist". Ich betone: "Du hast die ganze Zeit die Kontrolle. Du kannst jederzeit die Augen öffnen. Es passiert nichts, was du nicht willst."


Erste Hypnose-Sitzung: Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Ich leite dein Kind in einen Zustand tiefer Entspannung. Das geschieht durch meine Stimme und durch Atemtechniken. In diesem entspannten Zustand beginne ich, mit dem Unterbewusstsein deines Kindes zu kommunizieren. Wir erkunden erste Ursachen der Schuldistanz. Ich gebe positive Suggestionen, stärke das Selbstwertgefühl, pflanze Samen der Veränderung. Die ganze Zeit über ist dein Kind wach und hört alles. Es kann jederzeit antworten, wenn ich etwas frage.


Zurückkommen und Nachbesprechung: Ich leite dein Kind sanft aus der Hypnose zurück. Die meisten Kinder fühlen sich danach tiefenentspannt und gut. Wir besprechen kurz, wie es war. Dann spreche ich mit dir als Eltern über das weitere Vorgehen.


Folgesitzungen


Nach der Erstsitzung folgen in der Regel weitere Sitzungen im Wochenrhythmus oder alle zwei Wochen.


Typischer Ablauf einer Folgesitzung


Check-in: Wie war die Woche? Gab es Veränderungen? Wie hat sich die Schuldistanz entwickelt? Ist dein Kind zur Schule gegangen? Wie hat es sich dabei gefühlt?


Hypnose-Arbeit: Wir gehen tiefer in die Ursachen der Schuldistanz. Wir lösen Blockaden auf, wandeln negative Glaubenssätze, stärken Ressourcen. Mit jeder Sitzung wird die Arbeit intensiver und spezifischer.


Abschluss: Kurze Nachbesprechung, Vereinbarung des nächsten Termins.


Nach der Therapie: Langfristige Unterstützung


Nach den 5-8 Sitzungen ist die Hauptarbeit getan. Aber ich bin weiter für dich da:


  • Nachsorge: Du kannst mich jederzeit kontaktieren, wenn Fragen auftauchen.

  • Auffrischungssitzungen: Manche Kinder profitieren von einer Auffrischung nach einigen Monaten – besonders bei Übergängen wie Schulwechsel, Pubertätskrisen oder neuen Belastungen.

  • Offene Tür: Sollte die Schuldistanz zurückkehren, kannst du jederzeit wiederkommen.


Behandlungsdauer und realistische Erwartungen

In der Praxis werden bei Schuldistanz häufig 5-8 Hypnosesitzungen benötigt, wobei viele Eltern bereits nach den ersten Sitzungen erste positive Veränderungen im Verhalten ihres Kindes beobachten.


Woran sich Fortschritte erkennen lassen


Nach der 1. Sitzung:  Viele Eltern berichten von einer ersten Entspannung. Das Kind wirkt offener für das Thema Schule, zeigt weniger Widerstand bei Gesprächen oder ist emotional zugänglicher.


Nach 3-5 Sitzungen:  In vielen Fällen beginnt eine vorsichtige Annäherung an den Schulalltag. Das Kind besucht möglicherweise einzelne Stunden oder halbe Tage. Die emotionale Belastung nimmt oft spürbar ab.


Nach 6+ Sitzungen: Bei komplexeren Fällen – z.B. bei jahrelanger Schuldistanz oder traumatischen Erlebnissen – kann die Begleitung länger dauern. Der Fokus liegt dann auf schrittweiser Stabilisierung und dem Aufbau innerer Ressourcen.


Was beeinflusst den Fortschritt?


Schwere der Schuldistanz: Kürzere Schuldistanz (einige Wochen) kann sich schneller verändern als langjährige Vermeidung.


Ursache: Eine klare Ursache (z.B. Mobbing-Trauma) lässt sich oft gezielter bearbeiten als multiple, verwobene Belastungen.


Alter des Kindes: Kinder unterschiedlichen Alters bringen unterschiedliche Bedürfnisse mit. Während jüngere Kinder oft spielerisch und intuitiv auf imaginative Methoden reagieren, benötigen Jugendliche häufig mehr Raum für Sicherheit, Mitbestimmung und Vertrauen.


Unterstützung zu Hause: Wenn Eltern den Prozess aktiv begleiten und das häusliche Umfeld unterstützend ist, können sich Veränderungen oft schneller zeigen.


Motivation des Kindes: Besonders bei älteren Kindern und Jugendlichen spielt die eigene Bereitschaft zur Veränderung eine wichtige Rolle.


Über Sara Tewes – Hypnosetherapeutin für Kinder in Berlin

Sara Tewes arbeitet als Heilpraktikerin für Psychotherapie und zertifizierte Hypnosetherapeutin in Berlin-Charlottenburg. Ihr therapeutischer Fokus liegt auf der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Frauen – insbesondere dann, wenn emotionale Belastungen den Alltag, die Schule oder das Familienleben stark beeinflussen.


Fachliche Ausrichtung und Qualifikation


In ihrer Praxis verbindet Sara fundierte therapeutische Ausbildung mit langjähriger Praxiserfahrung. Sie hat bereits über 1.000 Therapiesitzungen durchgeführt und bildet sich kontinuierlich weiter, wie beispielsweise zu


  • Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)

  • Zertifizierte Hypnosetherapeutin (NGH & DVH)

  • Yager Code (Schwerpunkt: Ängste & traumatische Erfahrungen)

  • Flow-State-Hypnose

  • NLP Practitioner


Diese Kombination ermöglicht einen sanften, gleichzeitig tiefgehenden Ansatz – besonders geeignet für sensible Kinder und Jugendliche.


Haltung und persönliche Motivation


Als Mutter von drei Kindern kennt Sara die emotionalen und organisatorischen Herausforderungen des Familienalltags aus nächster Nähe. Eigene Lebenskrisen und Verlusterfahrungen haben ihren therapeutischen Weg maßgeblich geprägt und ihr Verständnis für innere Bedürnisse vertieft. Seit 2020 begleitet sie Familien dabei, belastende Gefühle zu lösen, innere Sicherheit aufzubauen und wieder mehr Leichtigkeit im Alltag zu erleben.


Die Praxis in Berlin-Charlottenburg


Die Praxis befindet sich in der Arcostraße 15, direkt an der Spree. Helle, großzügige Räume schaffen eine ruhige Atmosphäre, in der Kinder und Eltern gleichermaßen ankommen können – ohne Druck, ohne Bewertung.


Ein fester Bestandteil des Praxisalltags ist Therapiehund Carlos. Mit seiner ruhigen, feinfühligen Art hilft er besonders Kindern, Vertrauen zu fassen und sich schneller zu öffnen – oft ganz ohne Worte.


Schwerpunkt: Kinder, Schulstress & Schuldistanz


Ein zentraler Fokus von Sara Tewes liegt auf der therapeutischen Begleitung bei schulbezogenen Belastungen. Dazu zählen insbesondere:


  • Schuldistanz und Schulvermeidung

  • Prüfungsangst und Leistungsdruck

  • Trennungsängste

  • Selbstwert- und Selbstzweifel

  • Emotionale Überforderung

  • Psychosomatische Beschwerden


Die Arbeit ist stets individuell, behutsam und kindgerecht aufgebaut – mit dem Ziel, innere Sicherheit zu stärken und neue Handlungsspielräume zu eröffnen, für Kinder wie für ihre Familien.


Erfolgsgeschichte aus der Praxis: Von Schuldistanz zu Klassensprecherin

Caterinas Tochter kam mit ausgeprägter Schuldistanz in die Hypnosetherapie. Sara schaffte es, dass sie sich schnell anvertrauen konnte und die Sitzung für sich nutzen konnte. Heute besucht sie erfolgreich ein Berliner Gymnasium in bester Lage und ist stellvertretende Klassensprecherin.


Caterinas Worte: 

"Meine Tochter ist mit ausgeprägter Schuldistanz und weiterer Probleme zu Sara gekommen. Sara hat es geschafft, dass meine Tochter sich schnell anvertrauen konnte und die Sitzung für sich nutzen konnte. Meine Tochter besucht heute erfolgreich ein Berliner Gymnasium in bester Lage! Sie ist stellvertretende Klassensprecherin. Danke Sara!"


Von Schuldistanz zu Klassensprecherin. Von "Ich kann nicht mehr" zu "Ich vertrete meine Klasse". Das ist die Power der Veränderung, die möglich ist, wenn wir im Unterbewusstsein arbeiten.


Häufig zur Schuldistanz

Ist Schuldistanz das gleiche wie Schulschwänzen?


Nein, nicht ganz. Schulschwänzen bedeutet gelegentliches, unentschuldigtes Fernbleiben – oft ohne tiefere Problematik. Viele Kinder schwänzen mal eine Stunde oder einen Tag, weil sie mit Freunden etwas unternehmen wollen oder auf eine Klassenarbeit nicht vorbereitet sind.


Schuldistanz (auch Schulverweigerung oder Schulvermeidung genannt) ist ein umfassenderer Begriff für regelmäßiges, problematisches Fernbleiben mit psychischen oder sozialen Ursachen. Schuldistanz kann aus Schulangst, Mobbing, familiären Problemen, Depressionen oder anderen ernsten Ursachen entstehen. Es ist kein "Faulheit" oder normale Rebellion, sondern ein Hilfeschrei, der professionelle Unterstützung braucht.


Die Grenze ist manchmal fließend: Was als gelegentliches Schwänzen beginnt, kann sich zu echter Schuldistanz entwickeln, wenn tieferliegende Probleme nicht erkannt werden.


Wie viele Hypnose-Sitzungen braucht mein Kind bei Schuldistanz?


In der praktischen Arbeit zeigt sich häufig, dass sich innerhalb von etwa 5-8 Sitzungen spürbare Verbesserungen entwickeln. Das ist etwas mehr als bei reiner Schulangst (3-5 Sitzungen), weil Schuldistanz oft komplexere und vielfältigere Ursachen hat.


Oft zeigt sich schon nach der ersten Sitzung eine leichte Besserung im Verhalten – das Kind wirkt entspannter, offener für das Thema Schule. Nach 3-4 Sitzungen beginnt in vielen Fällen die Rückkehr zur Schule, zunächst vielleicht nur stundenweise.


Kann Hypnose helfen, wenn mein Kind schon jahrelang nicht zur Schule geht?


Ja, auch bei jahrelanger Schuldistanz kann Hypnose helfen – es dauert nur länger und erfordert mehr Geduld. Wichtig ist: Je früher die Intervention, desto schneller und leichter entwickelt sich in der Regel eine Verbesserung. Aber selbst nach Jahren der Schuldistanz ist Veränderung möglich. Ich habe Jugendliche begleitet, die zwei oder drei Jahre kaum in der Schule waren und danach erfolgreich ihren Abschluss gemacht haben.


Ein Beispiel ist Caterinas Tochter: Sie hatte "ausgeprägte Schuldistanz" – und besucht heute erfolgreich ein Gymnasium. Es ist möglich!


Dürfen wir Eltern bei den Hypnose-Sitzungen dabei sein?


Beim ersten Mal auf jeden Fall. Die Erstsitzung ist für alle – Kind, Eltern und mich – ein Kennenlernen. Deine Anwesenheit gibt deinem Kind Sicherheit und du bekommst einen Einblick in meine Arbeit.


Später entscheiden wir gemeinsam mit dem Kind. Es geht um Vertrauen, Eigenständigkeit und manchmal auch darum, Dinge zu besprechen, die sie vor ihren Eltern nicht aussprechen möchten.


Bei Schuldistanz ist die Balance besonders wichtig: Einerseits musst du als Eltern einbezogen sein – schließlich musst du die Veränderung zu Hause unterstützen. Andererseits braucht das Kind auch einen geschützten Raum, in dem es sich öffnen kann.


Was kostet die Behandlung von Schuldistanz mit Hypnose ? 

 

Für Kosten folge einfach diesem Link:


HIER findest du die die Kosten von Sitzungen 


Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Sara Tewes Portrait sitzen und lächelnd auf der Couch

Wenn du bis hierhin gelesen hast, beschäftigst du dich wahrscheinlich schon länger mit der Frage, wie du deinem Kind helfen kannst.


Vielleicht fühlst du dich gerade überfordert. Vielleicht hast du schon vieles versucht und weißt nicht mehr weiter. Das ist völlig verständlich – Schuldistanz ist eine belastende Situation für die ganze Familie.


Du bist nicht allein mit dieser Herausforderung, und es ist gut, dass du nach Unterstützung suchst.


Kostenloses Vorgespräch (20 Minuten)


Der erste Schritt ist ein unverbindliches Vorgespräch am Telefon oder per Videochat. Hier nehmen wir uns Zeit, deine Situation in Ruhe anzuschauen.


In diesem Gespräch wird geklärt:


  • Was genau die Situation ist – seit wann besteht die Schuldistanz?

  • Ob Hypnose ein passender Ansatz für dein Kind sein könnte

  • Wie ein möglicher Weg aussehen würde

  • Alle deine Fragen und Bedenken


Danach entscheidest du in Ruhe, ob du weitermachen möchtest. Ohne Druck, ohne Verpflichtung.



TERMINVEREINBARUNG


Ich freue mich auf dich.


Deine Sara

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